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Sicherheitschef verweigert Annahme von brisanten Daten

Eingestellt am 05. April 2007 um 11:08 Uhr

-auf dem Silbertablett gelieferte Informationen abgewiesen-

Ein bekanntes Sicherheitsproblem für jegliche Geschäfte im Internet ist die Authentifizierung per Passwort. Banken oder Bargeldtransfers wie Western Union, aber noch mehr die Internetplattformen wie Amazon oder der eBay-GmbH mit seinem PayPal-Bezahldienst sind beliebte Ziele von Passwortdieben. Diese versuchen auf vielfältige Weise ahnungslosen Nutzern der so praktischen und einfachen Authentifizierungsmethode das Passwort zu entlocken, das wird Phishing genannt.

Jeder Anbieter im Internet wird peinlich genau darauf achten, dass seine Kunden vor den Angriffen der gut organisierten Phishingbanden geschützt werden. Dazu zählt zum einen Prävention durch Aufklärung, aber erst recht die Gefahrenabwehr bei Bekanntwerden von aktuellen Fällen.
Die Passwortdiebe (Phisher) sind aber manchmal leichtsinnig und einigen Fachleuten gelingt es, deren Passwortlisten abzufangen oder auszulesen, bevor damit Betrug und Verlust von viel Geld möglich ist. Dabei wird also den Dieben das Diebesgut gestohlen.

Unglaublich, aber wahr: die eBay.Inc. und der Onlinebezahldienst-PayPal lehnen es ab, diese abgefangenen Passwortlisten übermittelt zu bekommen. Dazu werden eine ganze Reihe fadenscheiniger und nicht nachzuvollziehender Gründe vorgebracht. Dabei ist es gerade für diese Anbieter ein leichtes nachzuprüfen, ob die übermittelten Daten echt sind oder nicht.

Daher müssen Nutzer des Auktionshauses und des Onlinezahldienstes sich vierfach vor dem Versagen ihres Internetanbieters schützen:

  • Links in e-Mails, die in irgendeiner Weise zum Einloggen auffordern, ignorieren! Schon durch das Aufrufen der gefälschten Einloggseiten kann bei ungenügendem Virenschutz ein Trojaner auf dem eigenen PC installiert werden!
  • In Internetportale und beim Onlinebanking immer nur durch Links in den Lesezeichen (Favoriten) einloggen!
  • Beim Einloggen auf die gesicherte SSL-Verbindungen achten, entsprechende Webadressen beginnen immer mit „https“ und in modernen Browsern wird ein Schlosssymbol eingeblendet.
  • Moderne Browser wie z.B. der Mozilla Firefox 2.0 oder Opera 9.10 warnen vor bekannten Phishingwebseiten, daher sollten diese kostenlosen, aber sicheren Browser veralteten Versionen unbedingt vorgezogen werden!


Sicheres Surfen wünscht
Richard


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