Weitere Fehlentscheidungen im Hause eBay
Und wieder kostet es „nur“ das Ersparte von ihren Kunden
Schon am frühen Morgen des 13.7.2007 fiel einem engagierten Mitglied von eBay und falle-internet.de das Mitgliedskonto "andi18auslu" bei eBay auf. Das bis zu diesem Zeitpunkt eher unauffällige Mitgliedskonto stellte plötzlich Unmengen an extrem teurer Ware ein. Überweisen sollte man nicht an den Inhaber des Mitgliedskontos, sondern an eine Yvonne H. / Postbank Köln. Diese beiden Auffälligkeiten sind in der Regel erste Alarmzeichen, dass der Inhaber des Mitgliedskontos auf einen Verkaufsagenten-Betrug hereingefallen sein könnte oder dass das Mitgliedskonto gekapert sein könnte.
Am selben Tag wurde auch noch ein Käufer misstrauisch und vergab zwei negative Bewertungen. Die Artikel, die angeboten wurden, werden nur von Vertretern der Firma Vorwerk direkt verkauft, und sind im normalen Handel nicht erhältlich. Trotzdem wurden bei "andi18auslu" größere Stückzahlen dieser Artikel angeboten.
Nach der am 13.7.2007 gegen 3:30 Uhr erfolgten Meldung an eBay wurde rund zehn Stunden später mit der administrativen Löschung der Auktionen durch eBay begonnen. Allerdings wurde nur etwa die Hälfte der Angebote gelöscht, darunter auch einige schon beendete. Bereits eine Stunde später wurde damit begonnen, die von eBay gelöschten Angebote neu einzustellen. Am 14.7.2007 wurde von eBay ein warnender Bewertungtext gelöscht, lediglich der negative Bewertungspunkt blieb erhalten. Möglicherweise geschah dies auf eine direkte Beschwerde des Mitgliedskontos "andi18auslu" über das Kontaktformular.
Ab diesem Zeitpunkt ignorierte eBay scheinbar sämtliche weiteren Meldungen und Hinweise zu dem Mitgliedskonto, hier wurden die Meldungen protokolliert:
Meldung 1 an Ebay
Meldung 2 an Ebay
Meldung 3 an Ebay
Am 19.7.2007 bemerkte ein Interessent, der auf der Suche nach einem von "andi18auslu" angebotenen Artikel war, dass er auf zwei identische Anfragen an zwei verschiedene Mitgliedskonten zeitgleich dieselben Antworten erhielt Bei dem einen Mitgliedskonto handelte es sich um "andi18auslu", das andere war "skullbunch88". Beide antworteten:
„wir bieten kein Paypal treuhand oder Nachnahme an ... Aufgrund des hohen Arbeitsaufkommens ist eine Abholung erst wieder ab dem 08. August möglich.“
Da überrascht es nicht, dass die Käufer beim Mitgliedskonto "skullbunch88" auf dasselbe Konto von Yvonne H. / Postbank Köln überweisen sollen. Ein Anruf beim Inhaber des Mitgliedskontos "skullbunch88", der im Telefonbuch steht, ergab nach einem kurzen Gespräch mit der Mutter, dass sich der Inhaber des Mitgliedskontos zur fraglichen Zeit gar nicht in Deutschland befand. Er rief jedoch selbst, scheinbar von seiner Mutter benachrichtigt, recht schnell zurück und bestätigte, dass er sich nicht mehr in sein Mitgliedskonto bei eBay einloggen könne. Bei dem Mitgliedskonto "skullbunch88" handelte es sich also definitv um ein Gehacktes Mitgliedskonto, somit musste das Mitgliedskonto "andi18auslu" aufgrund der identischen Bankverbindung ebenfalls ein Gehacktes Mitgliedskonto sein.
Der durch die Fehleinschätzung der eBay-Sicherheit entstandene Schaden beim Mitgliedskonto "andi18auslu" von über 45.000 EURO (incl. der von eBay gelöschten Angebote) wäre nahezu komplett vermeidbar gewesen, wenn die Sicherheit von eBay nach der Meldung konsequent und nicht nur halbherzig und unentschlossen gehandelt hätte. Eine sofortige Überprüfung ähnlicher Angebote (in diesem Fall sind nur sehr wenige bei eBay zu finden) durch die eBay-Sicherheit hätte zusätzlich den beim Mitgliedskonto "skullbunch88" entstandenen Schaden von über 33.000 EURO nahezu komplett vermeiden können.
Fazit: fast 80.000 EURO Schaden, der zum größten Teil vermeidbar war.
Update 21.7.2007:
Mittlerweile sind vier weitere (bereits vom Handel bei eBay ausgeschlossene) Mitgliedskonten bekannt geworden, die ebenfalls auf das Bankkonto Yvonne H. / Postbank Köln überweisen ließen:
frankashee
katiabach
kommland
rockdolces
Damit erhöht sich der Gesamtschaden in diesem Fall auf über 83.000 EURO.


1 Anonym schrieb am 20.07.2007:
gierpain ! macht nur so weiter.....irgendwann haben alle die nauze voll von euren bedauerlichen zwischenfällen, die schon sytematische anzeichen haben!
dann ist diese volksseuche endlich wieder so gross , dass sie auf eine floppy passt !
ich hoffe bald !
2 forenjurist aus falle-internet schrieb am 20.07.2007:
Wieder einmal eine typische Entscheidung bei eBay.
Beweise vernichten und Betriebsblindheit mit extremem Hang zum Abzocken. eBay ist für jeden Cent der verursachten Schäden zu 100% Schuld und sollte solche Schäden, die erst durch die Blindheit des eBay-Sicherheitsteams verursacht wurde, auch im vollen Umfang verantwortlich gemacht werden. Ich würde jedem Geschädigten empfehlen Strafanzeige gegen eBay zu stellen. Beihilfe zu einer Straftat und Mitwisserschaft sind hier belegt.
3 duenpfiff aus epain schrieb am 21.07.2007:
War ja klar das eBay selbst die deutlichsten Anzeichen für einen Betrug nicht sehen möchte. Der volkswirtschaftliche Schaden dieses Pxxxx (am 21.7.2007 vom Webmaster geändert) dürfte inzwischen den Nutzen schon bei weitem überschritten haben. Wann schreitet endlich unsere blinde Politik hier mal ein anhand des Gesetzgebers ? Erst wenn eBay auch die Mitverantwortung für von ihnen verursachte Schäden bekommt, dürfte sich etwas zum positiven wenden.
4 Normaler Mensch aus Überall schrieb am 10.09.2007:
.. der ganze Hype und jetzt die großen Enttäuschungen um Ebay und ähnliche Plattformen sollte doch jedem einigermaßen denkenden Menschen eine Binsenweisheit noch einmal vergegenwärtigen. Niemand, der noch seine 5 Sinne auf der Reihe hat, schickt einem ihm wildfemden Menschen, nur auf irgendein Foto und eine x-beliebige Beschreibung hin, einen nennenswerten Betrag in der Hoffnung, dass der ihm dann auch genau diese angepriesene 'Ware' zuschickt. Wer dies doch tut - weil sich zB irgendwelches Gesindel eine derartige Plattform ausgedacht, ins Netz gestellt hat und dafür infantile Werbespots im TV schaltet - wird logischerweise für seine unglaubliche Naivität seines Geldes verlustig. Ist denn das wirklich so schwer zu begreifen ???
5 Anonym schrieb am 10.09.2007:
Das Vorgehen von ebay spiegelt sich auch 1:1 bei deren Bank PayPal wider - auch hier wird in erster, zweiter und dritter Linie auf den Profit geachtet. Dann kommt mal lange nichts, und ganz am Ende kommen (angeblich) die "Sicherheit und der Schutz des Kunden".
Einfach mal Tante Google nach Paypal und Stichworten wie Betrug befragen - oder c't lesen (das jetzt bitte nicht als Werbung verstehen).
6 Capricornus aus Fulda Deutschland schrieb am 10.09.2007:
Unglaublich wie naiv manche Käufer handeln. Die bloße Gier ein "Schnäppchen" zu machen läßt sie alle Vorsicht vergessen. Das diese Naivität eines Tages bestraft wird kann ja nicht verwundern.
7 Anonym schrieb am 11.09.2007:
Ebay und Pay pal kann man nicht mehr empfehlen.
Nach betrugsfall musste ich nur 1/2 Jahr warten,30 Emails und 4 Faxe schicken, bis mein Käuferschtzantrag endlich angenommen wurde (angeblich seinen die Einschreiben mit Rückschein nicht angekommen. Tja und die Rückscheine besitze ich...Wer böses denkt...)
Folge -> Pay Pal gekündigt (brauch kein mensch und zu teuer)
Ebay -> keine transaktionen mehr, ich glaube ich beende die mitgliedschaft.
8 Ebay-Pleite ? schrieb am 11.09.2007:
Leute wer bei Betrügern kauft ist selbst schuld ! hochwertige Laptops,Flachbildfernseher verschenkt keiner ! und bei örtlichen Fachhändlern ist es zur Zeit viel preiswerter ein Produkt zu erwerben wie bei Ebay ! und zum Thema Garantieabwicklung schweige ich lieber :o),aber jeden Tag steht ein Dummer auf und den muß man finden.
9 JN aus Deutschland schrieb am 12.09.2007:
Bin seit 6 Jahren bei Ebay, habe über 1000 mal eingekauft, wurde 1x (in Worten: 1!) betrogen, Schaden 24 Euro. Woran liegt es nun?
An meiner Intelligenz kann es nicht liegen, da bin ich bestenfalls Durchschnitt, Jesus bin ich auch nicht. Hm?
Ich möchte Ebay nicht mehr missen, es gibt einfach zu viel Spezielles, in meinem Fall Werkzeuge, das ich auf normalen Weg nicht bekommen könnte. (Zu teuer, zu selten)
Nein, bin kein Ebaymitarbeiter.
10 Brueller schrieb am 13.09.2007:
Danke an JN, dass er was Gutes an Ebay schätzt, nämlich einfach mal einzukaufen. Bin auch schon mal für 25 Euro bei Ebay reingefallen, würde aber nicht soweit gehen, deswegen Ebay zu beschuldigen. Überall, wo es Geld zu verdienen gibt, sind auch BEtrüger am Werk und jedes Sicherheitssystem hat Schwächen. Ich glaube nicht, dass einer der Vorredner in der Lage wäre, Ebay sicherer zu machen, also alles nur Geschwätz.Bin auch kein Ebay Mitarbeiter, aber ich mag keine einseitigen Darstellungen. Mit ein bisschen gesundem Menschenverstand ist Ebay und sind andere Plattformen eine gute alternative zum örtlichen Fachhändler. Und wer sich einen Plasmabildschirm bei Ebay ersteigert, geht hat ein hohes Risiko ein und ist selber Schuld.
11 Ignaz Schlaumeier aus Berlin schrieb am 13.09.2007:
Hallo Ihr Lieben!
Ich verstehe nur eine Sache nicht: Wenn Ihr so sicher seid, dass ebay so unglaublich reagiert, wie Ihr es hier dauernd schreibt, dann geht doch zur Polizei oder Staatsanwaltschaft und stellt Anzeigen wegen Mittäterschaft und Beihilfe zu diesen KONKRETEN !!!Straftaten.Aber das müssen mehrere (viele!!!) machen, dann muss sich die Staatsanwaltschaft darum kümmern! Es kann Euch doch nichts passieren, wenn es stimmt, was Ihr hier sagt!!!Also los!!! Raus aus den Löchern und Attacke !!!
Herzlichst!!!
Euer Ignaz
PS: Es geht nicht darum, EBAY zu zerstören, ES SOLL SICHERER GEMACHT WERDEN !!!!
12 L/O aus DE/FFM schrieb am 14.09.2007:
Schon im vergangenen Jahr habe ich so meine Erfahrung mit PayPal machen können. Ich hatte im Laufe eines Streitfalles eine Lastschrift "einfach" wieder zurückgegeben. PayPal hat's nicht gemerkt und mir mein Geld noch mal zurücküberwiesen! Auf Nachfrage hieß es, man könne Lastschrift und Überweisung nicht in Einklang bringen (obwohl ich die entsprechenden Transaktionsdaten verwendet habe!). Später hat mir das PayPal-System dann immer mal wieder die Möglichkeit verweigert, per PayPal zahlen zukönnen. Auf Rückfrage konnte mir niemand den Grund dafür nennen und verwies darauf, daß das System "so etwas von Zeit zu Zeit mache, weil da manchmal nicht so vertrauenwürdige Kunden beteiligt seien, oder Dinge verkauft würden, deren Verkaufspreise in ein bestimmtes Muster fielen". Also bitte...
Fakt auf jeden Fall, daß Paypal das Verhalten seiner Systeme partout nicht erklären konnte, das Rechnungswesen keinen Durchblick bei seinem Buchungssystem hatte. So einem Laden vertraue ich mein Geld nicht an! Meinen Account habe ich daraufhin löschen lassen, hoffentlich hat das wenigstens geklappt. Bankenstatus nach EU-Recht? Daß ich nicht lache! Ich arbeite in eine Bank! Wenn unsere Abschlußprüfer auf solche Dinge stießen, dann hätte uns das BaFin schon dicht gemacht.
Ich kann nur jeden warnen, sich der Dienste von PayPal zu bedienen!
13 L/O aus DE/FFM schrieb am 14.09.2007:
Nachtrag zu meinem Kommentar oben:
Das schrieb ich, nachdem nun bekannt ist, daß es sich nicht um eine eBay- sondern um eine PayPal-Lücke handelt. Für mich ist eBay ok, solange ich meine Finanztransaktionen nicht über PayPal mache.
Übrigens bin ich nicht der erste und einzige, dem so etwas auffiel. Ich staune nur, daß was Bankenstatus bekommen konnte! Führt mich zur Frage, wieveiel so eine Zulassung kosten mag...
14 Richard Phisher schrieb am 14.09.2007:
@Ignaz Schlaumeier aus Berlin
zu #11
Da wir eine finanzarme Privatinitiative sind und kein millionenschwerer internationaler Konzern haben wir absolut keine Lust uns vor Gerichten mit der Firma eBay auseinanderzusetzen. Uns liegt vor allem an Aufklärung und Information, möglichst weit gestreut über die Medien.
Das ist in letzer Zeit gelungen und ist uns weiterer Ansporn.
15 Ignaz Schlaumeier aus Berlin schrieb am 15.09.2007:
@Richard Phisher:
Hallo Richard!
Natürlich ist die Information im Moment wohl das Wichtigste und auch ein grosser Erfolg. Aber: Mann muss nicht gegen Ebay prozessieren, bzw. sich auseinanderzusetzen vor Gericht. Wenn Straftaten begangen werden auf der Ebay-Plattform,und es liegt auf der Hand, dass Ebay durch sein Handeln diese Straftaten begünstig (Mittäterschaft/Beihilfe), dann reicht es aus , wenn man der Staatsanwaltschaft dieses mitteilt in Form einer Anzeige, dann muss die Staatsanwaltschaft selbstständig ermitteln. Du hast dann mit dem Verfahren eigentlich gar nichts mehr zu tun.
Auf eine andere Unsitte möchte ich auch mal hinweisen, die ich für absolut unerträglich halte. Ich meine die Bewertungerichtlinien von EBAY. Es ist doch unglaublich, dass, wenn ich etwas ersteigert habe, zuerst einmal bezahle, bevor ich den Artikel überhaupt in der Hand halte, ABER, der Verkäufer in aller Seelenbruhe abwartet, bis ich ihn bewertet habe, obwohl ich meine Leistung (Bezahlung der Ware) bereits im Vorfeld geleistet hatte und bei richtiger Zahlung eigentlich einen sofortigen Anspruch auf eine posetive Bewertung habe! Ist die Ware jetzt nicht in Ordnung,und ich bewerte zu Recht negativ, dann brummt mir dieser unseriöse Kerl auch eine negative Bewertung rein. DAS IST DOCH REINER HOHN!!! Man muss EBAY zwingen, dass EBAY selbst die Verkäufer zwingt, nach Gelderhalt SOFORT eine Bewertung abzugeben.Hier wird doch das verlogene Gebaren von EBAY richtig deutlich !!!
Herzliche Grüße!
Euer Ignaz Schlaumeier
16 Walter schrieb am 15.09.2007:
Mein Gott, liebe Leute, wenn Ihr doch nur einen Bruchteil eurer Energie in wirklich wichtige Belange investieren würdet! Nur mal so als Beispiel: unsere aktuelle Politik mit den ganzen menschenverachtenden Neuregelungen...
Statt dessen beschwert Ihr euch über ein amerikanisches Unternehmen, das sich in keinster Weise anders als der Durchschnitt verhält.
Geiz, Gier, Betrogen werden, das ist ein Dreisatz, den es schon seit Ewigkeiten gibt.
Im Grunde nur Traurig, die Insektoiden, machen sie ein Schnäppchen, lachen sie den Verkäufer aus und erzählen jedem, wie Blöde doch die ganzen anderen sind, werden sie betrogen, sind die anderen ganz doll böse und kriminell.
Schade, das ich mich nicht so ausdrücken kann, wie ich es empfinde, höre jetzt besser auf.
Grüße.
17 Ignaz Schlaumeier aus Berlin schrieb am 16.09.2007:
@ Walter
Hallo,mein Lieber,
Du bist ja ein ganz Schlauer :-)!
Eine Frage sei mir gestattet:
Was machst Du anders, als wir ???
*liegt vor Lachen unterm Tisch(obwohl sich das nicht gehört :-)*
Herzlichste Grüße!
Ignaz
PS an alle Anderen: Ebay hat ja zur Zeit anscheinend schlechte Karten, die Presseberichte häufen sich.
18 Christian Schlauermeier der 2. aus Deutschland schrieb am 23.09.2007:
Gerade heute Abend reichte mir mein Vater das Telefon mit der Aussage:
"Ein gewisser Sven für dich, will was von dir"
Diese Gewisse "Sven Göring", wie er sich mir vorstellte, hatte angeblich einen PC per eBay von mir ersteigert und riefe deswegen bei mir an. Ich hab nur noch niemals einen PC verkauft. Das Telefonat ging ca. 1:30 Minuten und Endeete Abrupt nachdem Ich doch um "Individuelle und nicht automasiere Antwort" bat, da, der Anrufe seinen Namen 3x wiederholte und die Betonung irgendwie komisch gleich Klang.
Keine 30 Minuten später bin ich aufgrund von Planetopia auf diese Seite hier getoßen und bin gerade am Grübeln was da nun los war. Mir kommt das alles Sehr Merkwürdig vor
19 Gerhard schrieb am 23.09.2007:
Guten Abend Herr Schlauermeier :-)
Das ist ein Scherztelefon-Anruf den man hier bestellen kann:
http://www.marcophono.net/flatrate_2_a.php
Da hat Ihnen jemand einen (üblen) Scherz gespielt. Keine Angst, da kommt kein PS per Post.
Gerhard
20 Forenjurist aus Internet schrieb am 23.09.2007:
Die Anrufe hat ein Freund oder Bekannter von Dir bestellt
Der lästige Ebay-Käufer
http://www.marcophono.net/flatrate_2_a.php
21 Christian Schlauermeier der 2. schrieb am 24.09.2007:
Haben Sie vielen Dank. Hab schon wirklich nen Schreck bekommen. Eigentlich ne Frechheit das Internettelefonie anscheinend Kostenlos u solchen "Betrügerein" ausgenutzt werden. Mein Vater hätte mit Sicherheit auf sowas falsch reagiert.
22 Stefan-Ultimo-Megaschlau schrieb am 29.10.2007:
Also ich verstehe so manche Diskussion um Ebay nicht mehr - Ich selber versteiger dort fast nur, kaufe hier und dort mal einen Artikel für dreieurofuffzig, mehr aber auch nicht. Ich sehe das ganze Problem der Betrügereien teils bei Ebay, aber auch bei den Käufern an sich.
Ich selber musste mit Ansehen, wie offensichtlicher Betrug abgezogen wurde, der eigentlich das übliche Schema hatte:
1) Verkäufer hat ein paar günstige Artikel verkauft
2) Mit einem Mal sind X Artikel der extrem hohen Preisklasse im Angebot - Im betreffenden Falle u.a. Digibacks für Mittelformat-Kameras (Ladenpreis um die 20-30.000¤), DSLR's (Highend-cams auf Fotos, Schlagzeile mit dem Bezeichnungen der Cams auf den Fotos [jeweils rund 2-5.000¤), Highendbeamer, etc
3) Kuriose Bezahlangaben (Dingsbumsversendung des Geldes, ich komme gerade nicht drauf, wie es heisst - Die "Bank" bzw Zahlart macht mittlerweile groß Werbung für extrem günstigen Versand ins Ausland...)
X mal habe ich diese Sachen schon bei Start der Angebote gemeldet, die Sachen liefen aber noch rund teilweise bis nach Auslaufen der Auktionen, bzw Sofort-Kauf - und mit einem Male negative Bewertungen und dann verschwand der Account ...
Hier ist ganz klar in meinen Augen ein Mitverschulden der Leutchen bei Ebay, da es offensichtlicher nicht geht, was ich aber noch schlimmer finde ist die Frage, die mir wahrscheinlich niemand beantworten kann, und wo man noch soviel drüber philosophieren kann:
Ist Dummheit Messbar? Ich meine, kann man sagen, dass man eben den dümmst-möglichen Menschen hatte, wenn man nicht sicher sein kann, dass nicht noch ein dümmerer um die Ecke kommt? Warum ich frage:
Glaubt auch nur irgendeiner, dass wenn jemand z.B. ein Digiback verkaufen will, was Ladenpreis 30.000¤ hat, dass er das "aus Freude am Schenken" mal eben für 10.000/15.000/20.000¤ verschenkt? Scheinbar schon, und da fängt meiner MEinung nach Dummheit an ... Selbst wenn man nur z.B. 1.000¤ als "Anzahlung" leistet, um sicher zu gehen,...
Ach ja, im übrigen bin ich auch schon getroffen worden, aber von einem Megajoker den man "Spaßbieter" nennt. Das ist in meinen Augen noch ein viel schlimmeres Problem, aber da hat man ja auch die Möglichkeit: Strafanzeige - und ab sofort gibt es das auch bei mir...
Stefan
23 Stefan aus Augsburg schrieb am 01.11.2007:
Ja, muss sagen, daß ich das Gros der obigen Meinungen soviel in dieser als auch in jener Hinsicht bestätigen kann. Habe mittlerweile fast 500 Auktionen hinter mir und bis auf eine "betrügerische" Dame aus Magdeburg eigentlich immer Glück gehabt.
Würde von mir aus auch nie im Voraus 4-stellige Beträge überweisen, ohne nicht etwas wirklich Seriöses in der Hand zu haben, das mich absichert. Ebay hat mir Zugang zu vielen Waren verschafft, aber, und das kann ich uneingeschränkt bestätigen, hat definitiv ein Problem bei der Verfolgung der bösen Jungs und Mädels. Abgesehen von den üblichen 08/15-Textbausteinantworten, die man am Anfang kriegt, dauert es zum Teil ewig, bis konkret und umfassend - und vor allem konsequent - reagiert wird. Und was einen so hilflos macht ist, daß man an die nicht richtig rankommt.
Telefonisch kostet das ein Heidengeld (Gebühr), auf Briefe wird nur unzureichend reagiert, bei Rachebewertungen halten die sich komplett raus und so weiter und so fort. Diese Firma legt stellenweise eine Arroganz an den Tag, die wirklich menschenverachtend ist - zumindestens im Service-Bereich. Aber klar, wer oben schwimmt, den interessiert nicht unbedingt, was unter ihm noch so rumpaddelt.
Wie gesagt, ich nutze Ebay gerne, aber im Servicebereich hat die Firma wirklich extremen Nachholbedarf. Gut zu wissen, daß Ebay mittlerweile ein etwas schärferer Wind um die Ohren pfeift, denn die Umsätze und Gewinne gehen kontinuierlich zurück, ein sicheres Zeichen dafür, daß der Kunde "zurückschlägt" ! Hoffen wir, daß sich was ändert .... grins
24 Frank aus Bochum schrieb am 06.11.2007:
Hallo!
Wie ich heute sehen konnte, handelt es sich bei den Schilderungen zum Auktionshaus nicht um sog. Einzelfälle, sondern eher um die Regel. Aus aktuellem Anlaß möchte daher einen Fall einstellen, der sich so gerade bei ebay abspielt:
Bei ebay handelt ein bisher unauffälliger Anbieter "132manfred" aus Wuppertal mit AVM-Telefonanlagen, die im Handel für ca. 140,- Euro angeboten werden, bei ihm aber nur 85,- Euro (incl. Versand) kosten.
So bin auch ich auf das Angebot angesprungen, habe bezahlt und warte seither vergeblich auf meine Ware. Der Fall wurde inzwischen sogar von mir zur Anzeige gebracht und das ebay-Team mehrfach darüber informiert, daß hier jemand offenkundig betrügerisch tätig ist. Mit jedem Tag werden es mehr negative Bewertungen und ebay handelt einfach nicht.
So ist das Konto von 132manfred noch immer für den Handel bei ebay offen und bisher nicht gesperrt worden. Ich habe daraufhin vor wenigen Tagen noch einmal eine Mitteilung an das ebay-Sicherheitsteam gesendet, die den folgenden Inhalt hatte (bitte ganz lesen, auch wenn es viel ist).
Mein an ebay geschriebener Text:
---------------------------------------------------
Hallo!
Ich habe am 09.10.2007 bei dem ebay-Mitglied 132manfred eine AVM-Telefonanlage gekauft und sofort bezahlt. Bekommen habe ich die Anlage nie, wie offensichtlich die übrigen 56 Käufer auch nicht, weswegen jetzt bei dem Verkäufer laufend Negativbewertungen hinzu kommen. Er meldet sich auf eMails auch nicht mehr und überweist kein Geld zurück.
Ein von mir, an die bei ebay hinterlegte Anschrift, gesandtes Einschreiben mit Fristsetzung, kam dort nicht an. Die Adresse ist offensichtlich nicht zutreffend. Ein bereits am 19.10.2007 getätigter Anruf bei Ihnen, mit Schilderung des Hergangs und der Bitte um Angabe wenigstens einer Telefonnummer, verlief ebenfalls ergebnislos. Seit diesem Datum wissen Sie von dem Betrug!
Ich habe daraufhin am 30.10.2007 Strafanzeige, wegen des Verdachts auf Betrug beim Handel im Internet, hier beim Polizeipräsidium in Bochum gestellt. Dies haben bereits zwei weitere Geschädigte bei deren örtlicher Polizeibehörde getan. Der Fall wird auch im Forum inzwischen diskutiert, wo man sich zu Recht fragt, warum ebay der Fall nicht einmal auffällt.
Darüber hinaus habe ich sofort alle übrigen Negativbewerter über das ebay-Mailsystem angeschrieben und über den Vorgang informiert, damit auch sie entsprechend reagieren können.
Während inzwischen mein Mitgliedskonto innerhalb von wenigen Minuten vom ebay Sicherheitsteam gesperrt wurde, weil der Verdacht nahe lag, ich würde den übrigen Mitgliedern in meinen eMails Angebote zum Kauf außerhalb von ebay unterbreiten, obwohl ich z.Zt. gar nichts anbiete, ist das Konto des betrügerischen Anbieters 132manfred nach wie vor offen. Er kann -theoretisch- also weiter Handel bei ebay betreiben. Irgendwie scheint Ihr Sicherheitssystem ziemlich einseitig zu funktionieren.
Sie werben zwar damit, sich jederzeit um die Belange Ihrer Mitglieder zu kümmern, helfen tun Sie ihnen im Schadensfalls aber kaum. So habe auch ich mehrere Minuten und zahlreiche Klicks auf Ihren Seiten benötigt, um z.B. diese Möglichkeit zur eMail-Kontaktaufnahme zu erreichen. Statt dessen ergötzt sich Ihre angebliche Hilfeleistung darin, den Hilfesuchenden, über unzählig miteinander verlinkte FAQ-Seiten, immer und immer wieder in eine Art Umlaufbahn, um den Planeten ebay zu katapultieren.
Immer wenn man glaubt, jetzt den richtigen Klick zu tätigen, um z.B. ein Kontaktformular zu erhalten, folgt wieder nur eine weitere Seite mit wirren Erläuterungen/FAQ`s. Das führt im Kern des Ganzen dazu, daß die breite Masse der Geschädigten bereits hier das Handtuch wirft und die Sache auf sich beruhen läßt.
Anders kann ich es mir nicht erklären, weshalb es fortwährend zu Betrügereien auf Ihrer Handelsplattform kommt, während Ihre Statistik immer wieder positiv da steht. Aber ok, wenn die Mehrzahl des Geschädigten bereits bei dem Versuch der Meldung eines Schadens resigniert, dann fällt die Statistik -in Bezug auf Betrügereien- logischer Weise positiv aus.
Darüber wurde ebenfalls mehrfach öffentlich, u.a. in einschlägigen Computerzeitschriften ausgiebig berichtet. ebay ist aber auch hier beratungsresistent!
WANN ALSO GEDENKEN SIE ENDLICH ETWAS GEGEN "132manfred" ZU UNTERNEHMEN???
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Daufhin erscheint die folgende Meldung:
Übermittlung der Frage schlug fehl
Zeitüberschreitung bei Vorgang
Verwenden Sie die Schaltfläche 'Zurück', und aktualisieren Sie Ihre Seite, um den Fehler zu korrigieren.
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Anmerkung:
Bis zu diesem Zeitpunkt gab es keinen Hinweis, auf ein Zeitlimit. Nur weil es zu meiner Arbeitsweise gehört, Texte in Onlineformularen regelmäßig auf meinem PC zwischen zu speichern, war dieser Text überhaupt noch rekonstruierbar. Jemand, dem dieser Sachverhalt unbekannt ist, der gibt den Text doch nicht noch einmal mühsam ein. Der gibt doch spätestens hier auf und meldet den Vorfall erst gar nicht. Und überhaupt, es gibt absolut keinen Grund, warum es auf dieser Seite ein Zeitlimit geben muß. Das ist eine reine Abwehrmaßnahme zur Abwendung von zu vielen Schadensmeldungen. Bei PayPAl gibt es so etwas auch, genauso ohne Hinweis auf das Zeitlimit. Der Text ist -wie auch hier- danach gelöscht. Und wenn der Text dann, nach erfolgter Neueingabe endlich abgesandt wird, erscheint die folgende Meldung:
----------------------------------------------------
Folgende Antworten könnten Ihnen weiterhelfen
Ihre Frage ist noch nicht gesendet worden.
Bitte sehen Sie nach, ob die Antworten unten Ihnen bei Ihrer Frage weiterhelfen. Wenn dies nicht der Fall ist, klicken Sie auf „Frage senden", um Ihre Frage an den Kundenservice abzusenden.
• Verkäufer meldet sich nicht
• Verkäufer verweigert Verkauf
• Verkäufer kontaktieren
• Dem Käufer wurde die falsche PayPal-Adresse übermittelt
• Telefonnummer des Käufers ist falsch
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Hat jetzt noch irgendwer Fragen dazu, warum bei ebay nichts passiert???
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25 Frank aus Bochum schrieb am 17.11.2007:
Hallo!
Ich habe soeben erfahren, daß sich hinter [entfernt] "132manfred" der Name einer Frau verbirgt.
Die korrekte Anschrift lautet:
Silke *********
********straße *
52441 Linnich
Ich habe daraufhin nach einer Rufnummer gesucht und da ich keine gefunden habe, habe ich nach den Nachbarn, unter dieser Anschrift geforscht.
Ein Anruf bei einem dieser Nachbarn ergab, daß die betreffende Person und Ihr Lebensgefährte (vermutlich der besagte M[...] oder J[...] R[...]) sich nach Spanien abgesetzt haben, sprich: Sie sind ausgewandert. Ich sei auch nicht der Einzige, der sich in diesem Zusammenhang telefonisch bei diesem Nachbarn meldet. Es hätten bereits einige weitere Personen versucht, die Betrüger auf diesem Wege zu ermitteln.
Vor diesem Hintergrund ist natürlich mit einer Regulierung nicht mehr zu rechnen.
Dies nur zur Information.
M.f.G.
franko2193
26 Frank aus Bochum schrieb am 29.11.2007:
Hallo!
Soeben erreichte mich eine eMail von ebay, wonach sie noch immer keine Unterlagen zum Standard-Käuferschutz von mir bekommen haben, obwohl ich diese nachweislich bereits dreimal an ebay gefaxt und einmal per Einschreiben dort hin gesandt habe. Das ist natürlich alles gelogen, weil man vermutlich auf diesem Wege die Schadensregulierung vermeiden möchte. ebay ist eindeutig auf dem falschen Weg, wenn es sich nun mit den übrigen Betrügern auch noch auf eine Stufe stellt!
27 Mirko schrieb am 10.01.2008:
@Frank- Kann ich bestätigen, selbst mit Einschreiben kommt beim "Käuferschutz" nichts an.
Man braucht es gar nicht erst probieren.
Und bitte als Verkäufer mal auf seine Rechnungen schauen, sie sind oft FALSCH! Nachfragen dazu werden nach meiner Erfahrung überhaupt nicht beantwortet.
Ebay ist ein echter Hammerverein, die Leute, die bei Ebay Deutschland arbeiten sollten sich schämen!
28 Anonym schrieb am 10.01.2008:
...ich habe bis heute keine Erstattung bekommen!
Ebay ist ein echter Hort für Betrügereien und die Plattform ist keinen Deut besser, als die Betrüger die sich darauf tummeln. Es ist wie im wahren Leben auch, wo einmal Müll steht, sammelt sich immer mehr. Ich bin mal gespannt, wie lange das noch Bestand hat. Irgendwann platzt die große Seifenblase Ebay, fragt sich nur wann...
29 Eboy schrieb am 21.01.2008:
Ups- wird hier offiziell mit Bewertungsprofilen geschummelt? Bitte mal darauf achten!
Bin vor knapp einem Jahr betrogen worden, wie andere auch (Verkäufer meldete sich mit falschem Namen an)... Bewertung des Verkäufers ist daraufhin natürlich kollabiert und er wurde gesperrt. Habe mir seinen Namen gespeichert und zufällig jetzt nochmal aufgerufen. Er ist "nicht mehr angemeldet", hat aber nach wie 12 positive Bewertungen, KEINE negativen im Profil.
Ist das ein Einzelfall? Habe leider ansonsten keine vergleichbaren Fälle gespeichert.
30 Frank aus Bochum schrieb am 21.01.2008:
...der Bewertungsschummel ist bei ebay doch längst zum Standard geworden, wie wohl auch die zahlreichen Zweit- oder Drittaccounts, über Todesanzeigen, z.B. zum Zwecke des gefahrlosen Mitbietens, auf eigene Auktionen.
Was Deinen Fall betrifft, NEIN ES IST KEIN EINZELFALL, wie auch die bisher geschilderten Ereignisse kein Einzelfall sind.
Das Verhalten von ebay, sowie die geschilderten Fälle gehören inzwischen zum Alltag...
31 Anonym schrieb am 15.04.2008:
also ich finde eBay toll :)
32 Peter aus Glauchau schrieb am 15.04.2008:
...ich auch, seit ich mich vor knapp zwei Jahren auf die Seite der Gelegenheitsbetrüger bei ebay gestellt habe.
Hier und da mal eine Auktion mit kleinerem Betrag einfach nicht ausliefern, holt die Verluste aus den anderen Auktionen schnell wieder rein. Das machts dann erträglich.
Mag nach außen hin asozial sein, funktioniert aber prima und von ebay kam noch nie etwas, von den Käufern sowieso nicht. Lohnt sich bei geringem Streitwert (>50,- Euro) ja auch nicht, weswegen das ganz gut klappt. Außerdem teilt man sich so den Schaden mit der Gemeinschaft ;-)
Kann ich nur empfehlen...
33 spatz aus dem wilden süden schrieb am 15.06.2008:
ha - das ist aber schön für dich, peter, für ebay, für paypal und für uns alle ...... und jetzt gibs zu: die Idee ist nicht von dir !
du hattest vermutlich diese Anleitung ?
http://de.youtube.com/watch?v=WXnoO6taQ2Y
34 Günther aus Brilon schrieb am 07.07.2008:
Was den Bewertungsschummel betrifft, so habe ich heute eine krasse Erfahrung gemacht.
Vorab, bei vielen gewerblichen ebay-Anbietern findet man häufig im Nachhinein gelöschte Negativbewertungen, angeblich weil der Käufer auf die Nachricht zu einem nicht bezahlten Artikel nicht reagiert hat.
Jetzt muß man sich zum Einen fragen, warum der so negativ bewertete Verkäufer überhaupt seine Waren (ohne vorherige Bezahlung) an den Kunden versendet und zum Anderen, warum er das manchmal mehr als 20 oder 30 mal in 12 Monaten tut. So oft -oder sogar noch häufiger- findet sich dieser Eintrag als Grund für die gelöschten negativen Bewertungen nämlich in diesen Konten. Der Grund dafür ist ganz einfach, wie ich heute selbst erfahren durfte.
Um eine negative Bewertung eines Kunden wieder loszuwerden, meldet der Verkäufer den bereits gelieferten und zuvor bezahlten Artikel einfach nachträglich als nicht bezahlt. Dies geht über den Button Unstimmigkeiten online klären, in dem ein bereits bezahlter Artikel als nicht bezahlt deklariert wird.
Anschließend erhalten die Käufer den Hinweis, daß Sie zahlungssäumig sind und sich dazu innerhalb von 10 Tagen äußern sollen. Wer jetzt nicht reagiert (und das scheint wohl, wie ich seinerzeit auch, die breite Masse zu sein), weil er z.B. keine Lust hat sich mit dem ebay-Kram freizeitmäßig näher auseinander zu setzen, der erlebt nach diesen 10 Tagen etwas kurioses.
ebay sendet dem Käufer dann nämlich eine Verwarnung und der Verkäufer bekommt sofort seine negative Bewertung gelöscht. Man kann dann immer noch dagegen vorgehen, muß jetzt aber mit Kopien der Zahlungsbelege (i.d.R. Kto.-Auszüge, etc.) auf dem postalischen Wege an ebay heran treten was total aufwendig ist und oftmals aus Zeitgründen unterbleibt. Allein schon die richtige Postanschrift für diesen Vorgang zu finden ist jedem, der einmal auf den ebay-Hilfeseiten etwas gesucht hat ein alt bekannte Greul.
Also schlucken viele diese Kröte und der Verkäufer wird mit einer gelöschten Bewertung belohnt, obwohl er u.U. zuvor auf der ganzen Linie gelogen hat. So ist es mir heute ergangen, obwohl ich ganz normal bezahlt habe, der Artikel defekt geliefert wurde und der Verkäufer auf meine Beschwerde erst gar nicht reagiert hat. Ich bin jetzt verwarnt!
Ja ja, ebay und diese ständigen "bedauerlichen Einzelfälle", die in Relation zu all den angeblich zufriedenen ebay-Mitgliedern auf der gesamten Welt laufend zu einem winzigen Prozentsatz zusammenschrumpfen, sobald ein Reporter in einem Interview die Frage auf solche Machenschaften lenkt...