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          <title>[Hauptseite des Weblogs]</title>
          <link>http://www.falle-internet.de/blog</link>
          <description>Aktuelle Informationen von falle-internet.de</description>
          <language>de-de</language>
          <lastBuildDate>Sun, 03 May 2009 10:47:57 +0200</lastBuildDate>
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          <generator>&lt;a href=&quot;http://jeenaparadies.net/projects/jlog/&quot;&gt;Jlog vJLOG_VERSION&lt;/a&gt;</generator>
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          <copyright>&amp;copy;2009 by falle-internet.de</copyright>

       <item>
        <title>Steintafel vs. Lupe</title>
        <guid isPermaLink="true">http://www.falle-internet.de/blog/2009/05/steintafel-vs.-lupe</guid>
        <pubDate>Fri, 01 May 2009 17:14:33 +0200</pubDate>
        <link>http://www.falle-internet.de/blog/2009/05/steintafel-vs.-lupe</link>
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        <description>
&lt;p&gt;Der Konflikt ist so alt wie das BGB. Nein, er ist noch älter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Inwieweit kann von einem Menschen, von einem erwachsenen zumal, selbständiges Denken erwartet werden? Inwieweit kann man oder muß man sogar voraussetzen, daß er wenigstens kurz innehält und prüft, bevor er handelt? Bevor er beispielsweise seine Daten in irgendwelche Formfelder einer Internetseite einträgt. Wie deutlich muß es denn bitte geschrieben sein, daß der folgende Klick auf einen Anmelde-Button einer Internetseite Kosten verursacht, einen Vertrag beinhaltet? Muß man einen Steinmetz mit der Einmeißelung dieser Tatsache in Granit beauftragen? Und einen Lastenträger mit der Überbringung dieser Steintafel in den Vorgarten des Verbrauchers? Braucht es gar einer zweiten für die Hofseite? Schließlich kann ein Verbraucher für einen Monat den Blick in den Vorgarten vergessen haben. Und vielleicht ist der Hof sehr verschattet? Was dann? Einerseits.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andererseits. Wo endet denn nun die Verantwortung eines Unternehmers für sein Gegenüber, seinen Vertragsspartner, für den Verbraucher? Genügt es, wenn der Verbraucher zum Studium der zentralen Vertragsbestandteile auf die Zuhilfenahme eines Mikroskopes verzichten kann? Genügt es, wenn der Verbraucher nur eine Lupe benötigt? Nein? Sind nicht alle Menschen Briefmarkensammler oder waren es zumindest einmal? Da &amp;quot;fliegt&amp;quot; bestimmt die Lupe noch irgendwo im Haushalt herum! Und im Internet sowieso! Jeder anständige Browser hat die Lupe doch eingebaut! Was kann ein Unternehmer dafür, daß sie nicht jeder zu verwenden weiß? Oder sie nicht verwendet, obwohl er es weiß? Soviel Eigenverantwortung muß doch noch möglich sein! Und wozu gibt es denn Augenärzte?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei einer vor kurzem erfolgten Klageabweisung des Landgerichts Frankfurt ging es um einen Fall, bei dem wir eindeutig näher an dem Beispiel mit der Lupe sind, aber den Richtern dennoch der Alptraum der zukünftig auszuliefernden Steintafeln schon deutlich vor Augen gestanden haben muß. Oder der Horror amerikanischer Verhältnisse: &amp;quot;Vorsicht! Der Kaffee ist heiß! Auch bei McDonald's!&amp;quot; Den Amerikanern muß man das nämlich auf ihre Pappbecher schreiben. Das spart Millionen! Und ebenso muß man ihnen aufschreiben, daß man Katzen und Schoßhunde nicht in der Mikrowelle trocknen kann, weil sie ansonsten bei lebendigem Leibe von innen zerkocht würden. Unterlassen Sie bitte einen Versuch! Glauben Sie mir einfach. Es ist wirklich so.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und zugegeben: Das ist eine Welt, die auch ich nicht will. Wo einerseits ganze Betriebsanleitungen für heißen Kaffee auf Pappbecher aufgedruckt werden müssen, aber andererseits Schußwaffen frei verkäuflich sind. Wo jemand Millionen erhält, wenn er nur zu blöde für den Umgang mit heißem Kaffe ist, wo man dem selben Blödian aber bedenkenlos eine geladene Knarre in die Hand drückt, wenn er sie denn haben will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann doch lieber europäisch: Keine Knarre. Und den Kaffee bekommt man ohne Betriebsanleitung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Betreiber der Internetseiten, gegen die die Staatsanwaltschaft Frankfurt Anklage wegen &lt;em&gt;&amp;quot;Betrugstaten zum Nachteil zahlreicher Nutzer&amp;quot;&lt;/em&gt; erhoben hatte, wünschen sich ganz augenscheinlich Kunden mit der Sorglosigkeit jenes amerikanischen Kaffeetrinkers, denn auch die Anklage veranlaßte sie nicht, den Kostenhinweis aus seinem Versteck am unteren Rand ihrer jeweiligen Seiten herauszufischen und nun endlich dem solcherart ahnungslosen Vorbei-Surfer deutlich zu machen, daß Petzerei über die Nachbarn oder etwas so harmloses wie eine Routenplanung gleich 60 Euro im Quartal kosten soll. &lt;a href=&quot;http://www.lg-frankfurt.justiz.hessen.de/irj/servlet/prt/portal/prtroot/slimp.CMReader/HMdJ_15/LG_Frankfurt_Internet/med/21c/21c5ef72-da41-021a-eb6d-f197ccf4e69f,22222222-2222-2222-2222-222222222222.pdf&quot;&gt;In der Pressemitteilung des Landgerichts Frankfurt&lt;/a&gt; (PDF) heißt es: &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zitat:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;quot;Die Staatsanwaltschaft sieht die jeweiligen Betrugstatbestände insoweit als erfüllt an, als die anbietenden Unternehmen, deren Verantwortliche die Angeschuldigten gewesen sein sollen, unter Verschleierung einer Zahlungspflicht der Nutzer Leistungen, wie z. B. Routenplanungen angeboten haben, die im Internet für gewöhnlich kostenlos zur Verfügung stehen. Eine Täuschung der Nutzer liegt nach Auffassung der Staatsanwaltschaft insbesondere deshalb vor, weil die Angeschuldigten in Betrugsabsicht den Hinweis, dass für die Inanspruchnahme der auf der Website angebotenen Leistung ein Entgelt von bis zu 60,- € zu zahlen ist, so platziert haben, dass er von den Nutzern übersehen werden konnte und so bei ihnen die Fehlvorstellung entstand, die Inanspruchnahme der Leistung erfolge kostenlos. Insoweit haben die Ermittlungen ergeben, dass die Nutzer zunächst - z.B. mittels eines Gewinnspiels - veranlasst wurden, in einer Anmeldemaske ihre persönlichen Daten, wie Namen, Geburtsdatum, Anschrift und E-Mail-Adresse, einzugeben. Die Aufforderung, diese Angaben zu machen, war mit einem * versehen. Erst im weiteren Verlauf der Website, zu der man je nach den Eigenschaften des Computerbildschirms u. U. erst nach „scrollen“, also umblättern, gelangte, erfolgte in nicht hervorgehobener Weise der Sternchenhinweis mit der Mitteilung des Preises sowie des Umstands, dass das entsprechende Entgelt bei Inanspruchnahme der Leistung zu zahlen ist.&amp;quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Das Gericht aber meint dazu:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zitat:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;quot;So gibt es keinen allgemeinen Vertrauensschutz dahin gehend, dass man bei Dienstleistungen - sei es im Internet oder auch im sonstigen Leben - auf den ersten Blick erkennen können muss, dass es ich um ein kostenpflichtiges Angebot handelt. Es ist vielmehr keineswegs unüblich, dass derartige Angaben - oder auch solche über die Höhe des Entgelts - erst bei genauerem Lesen des Angebots erkennbar sind. Dass die angebotenen Dienstleistungen bzw. Downloads tatsächlich nicht erbracht wurden bzw. auf Abruf erbracht werden würden, wirft indes auch die Staatsanwaltschaft den Angeschuldigten - jedenfalls im Rahmen der vorliegend angeklagten Fälle - nicht vor.&amp;quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Na, wie finden Sie das? Ich kann Ihnen sagen, wie ich das finde: Ziemlich bescheiden und großteils auch falsch!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Sternchen-Variante, die kennen wir Verbraucher, das stimmt. Wir kennen sie von den zahlreichen Werbetafeln an jeder Haltestelle oder an jeder sonstigen möglichen und unmöglichen Stelle im Stadtbild. Dann steht aber das Sternchen hinter einer hervorknallenden Preisangabe, meistens eine dicke, fette &lt;strong&gt;0&lt;/strong&gt;, so wie hier: &lt;strong&gt;0,- €*&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und jeder vermag es zu übersetzen, es bedeutet eine Einschränkung, nämlich &amp;quot;Doch keine 0 Euro, sondern soundsoviel Euro.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Sternchen hat aber noch eine zweite Bedeutung, an anderen Stellen, die wir auch alle kennen, nämlich dann, wenn wir ein Formular ausfüllen. Und genau darum geht es ja hier! Um ein schnödes Formular, über dem steht:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zitat:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;quot;Bitte füllen Sie alle Felder vollständig aus ! *&amp;quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Was will uns das Sternchen &lt;strong&gt;jetzt&lt;/strong&gt; bedeuten? Natürlich das übliche, das man von den vielen Formularen aus den Weiten des Internets und auch sonst kennt, unter denen dann immer steht: &lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;quot;Angabe erforderlich.&amp;quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Wir haben es inzwischen zigmal gelesen, vielleicht auch hundertemale. Und was, bittesehr, soll daran auch falsch sein, wenn uns jemand eine vollkommen kostenlose Dienstleistung erbringt? Dann darf der uns doch einen Newsletter mit vielleicht sogar interessanten Angeboten schicken? Was soll daran verwerflich sein? Außerdem sind wir durch ein Gewinnspiel erst hier gelandet. Natürlich braucht man dann auch unsere Daten. Oder? Etwa nicht? Wo ist da der Haken?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun, da ist er zum Beispiel, da unten. Noch ein bißchen scrollen bitte. Und jetzt die Lupe holen. Genau, der kleine da, ganz unten:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;quot;Nur richtig eingegebene Daten nehmen am Gewinnspiel teil. Um Missbrauch und wissentliche Falscheingaben zu vermeiden, wird Ihre IP-Adresse xx.xx.xxx.x bei der Teilnahme gespeichert. Anhand dieser Adresse sind Sie über Ihren Provider: identifizierbar. Durch Betätigung des Button &amp;quot;&amp;quot; ROUTE PLANEN&amp;quot; beauftrage ich xxxxx-xx.com, mich für den Zugang zum Routenplaner freizuschalten und soweit gewünscht, mich für das Navigationsgeräte - Gewinnspiel zu registrieren. Der einmalige Preis für einen Drei-Monats-Zugang zu unserem Routenplaner beträgt &lt;strong&gt;59,95 € inkl. gesetzlicher Mehrwertsteuer.&lt;/strong&gt;&amp;quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Das Landgericht Frankfurt meint, das sei kein Haken. Wie hieß es doch gleich? Na so:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zitat:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;quot;So gibt es keinen allgemeinen Vertrauensschutz dahin gehend, dass man bei Dienstleistungen - sei es im Internet oder auch im sonstigen Leben - auf den ersten - Blick erkennen können muss, dass es ich um ein kostenpflichtiges Angebot handelt.&amp;quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Was mich an diesem Dumm-Spruch und Freispruch für nur Beinahe-Gelderschleicher besonders ärgert, das sind drei Dinge:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Es wird etwas als kostenlos vorgegaukelt, ohne es zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Dies erfolgt auf Kosten derjenigen Unternehmer, die tatsächlich kostenlose Dienstleistungen im Internet erbringen. Sie verlieren Kundschaft und man begegnet diesen nun mit gesteigertem Mißtrauen, was diese überhaupt nicht verdient haben.&lt;br /&gt;
&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Es erfolgt gleichermaßen auf Kosten derjenigen Unternehmer, die kosten&lt;strong&gt;pflichtige&lt;/strong&gt; Dienstleistungen im Internet erbringen &lt;strong&gt;und das auch offen zugeben und deshalb deutlich kennzeichnen&lt;/strong&gt;. Denen werden nämlich ebenfalls die Kunden durch solche scheinbar kostenlosen Angebote abgeworben!&lt;br /&gt;
&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Es geschieht auf unser aller Kosten, der Verbraucher und gleichermaßen der ehrbaren Kaufleute!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was folgt daraus? Als Verbraucher müssen Sie aufpassen, sobald jemand von Ihnen irgendwelche Daten haben will. Und ganz besonders gilt das im Internet! Das Landgericht Frankfurt will es so. Und wir empfehlen es Ihnen auch ohnehin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und Sie, als ein(e) ehrbare(r) Unternehmer(in), kann ich nur bitten und auffordern: Behalten Sie das bei, bleiben Sie genau das!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn es gibt Hoffnung: Die Staatsanwaltschaft hat nämlich diese Entscheidung mit der sofortigen Beschwerde angefochten. Und wir werden berichten, wie das weitergeht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele Grüße&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;P.V.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.falle-internet.de/&quot;&gt;http://www.falle-internet.de/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

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       </item>

       <item>
        <title>Mit Dienstrad und Trillerpfeife auf der globalen Datenautobahn</title>
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        <pubDate>Sun, 15 Feb 2009 09:05:01 +0100</pubDate>
        <link>http://www.falle-internet.de/blog/2009/02/mit-dienstrad-und-trillerpfeife-auf-der-globalen-datenautobahn</link>
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&lt;p&gt;Was ist ein „Tatort“? Nein, nicht die bekannte ARD-Kriminalfilmreihe, sondern kriminalwissenschaftlich und juristisch? Im Jahre des Herrn 2009 schauen wir da nicht mehr bei Herrn Brockhaus nach, sondern konsultieren Wikipedia.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;“Ein Tatort (TO) ist die Örtlichkeit, an der eine Tat begangen wurde, die den Tatbestand einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit erfüllt oder bei der ein Verdacht hierzu besteht.“&lt;br /&gt;
Und weiter:&lt;br /&gt;
“Soweit vom &amp;quot;Ort der Tat&amp;quot; die Rede ist, geht es um Fragen der Zuständigkeit für die Strafverfolgung (§ 9 StGB, § 7 StPO, § 7 OWiG). Nach dem Tatort richtet sich in der Regel die örtliche Zuständigkeit der Polizei und Staatsanwaltschaft und damit - nach der gesetzlichen Regelung indirekt - auch der Gerichte. Im Rahmen der Vorermittlungen ist die örtlich zuständige Polizei gemäß § 163 StPO (ggf. i.V.m. § 46 OWiG) für die Verfolgung von Tat und Täter zuständig.“&lt;br /&gt;
Irgendwie logisch, warum auch sollte die Münchner Kripo den Automatenaufbruch in Berlin-Kreuzberg untersuchen, ohne Google-Earth würde man wohl tagelang nach dem Tatort suchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber kann man das immer so schwarz-weiss sehen? Nein, natürlich nicht, “Ausnahmen sind zum Beispiel Terrorismus und Spionage“, und auch für das organisierte Verbrechen gibt es Sonderregelungen, denn irgendeinen Sinn müssen Behörden wie das BKA und die diversen LKA ja haben. Obwohl, wenn man diesen Bericht liest, dann zieht man doch instinktiv Querverbindungen zu einer kleinen mittelalterlichen Stadt namens Schilda...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0203/seite3/0001/index.html&quot;&gt;http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0203/seite3/0001/index.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während man in Berlin weiss, dass Markenpiraterie zur OK gezählt werden muss, sieht man das in Göttingen anders. Und für „normale Kriminalität“ fehlen leider die personellen Kapazitäten. Sorry, Tschulligung – aber, könnt ihr das denn nicht selber in die Hand nehmen? Wir sind euch auch nicht böse, ehrlich nicht...!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hmm, aber wo liegt eigentlich der Tatort, und somit die Zuständigkeit welcher Polizeidienststelle und welcher Staatsanwaltschaft? In Guangzhou, der chinesischen Fälscherhochburg, wo sich jeder zahlungskräftige Kunde en gros eindecken kann? Oder in Riga, wo sich der Container durch falsche Inhaltsdeklaration Zugang zum freien EU-Warenverkehr erschleicht? Oder doch erst in Polen, wo die Fassware in die – ebenfalls gefälschten – Flakons abgefüllt wird? Wie sieht es mit Berlin aus, zumindest einer der Online-Shops muss ja dort beheimatet gewesen sein. Oder war das nur eine Deckadresse, während der Händler seine eMails aus Göttingen sendete? Woher kamen die Pakete – vielleicht aus Klein-Grützenow? Gibt es dort überhaupt eine Polizeistation, die im Sinne der Tatort-Zuständigkeit die Ermittlungen aufnehmen könnte? Oder ist es wirklich so, dass erst der vollendete Betrug, also die Ankunft des Plagiats bei Lieschen Müller in Wanne-Eickel, als Tatort gesehen werden muss? &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem Lieschen feststellen musste, dass sie betrogen wurde (selbst in der vollen Disco hielt jeder mindestens 5 Meter Abstand!), erstattet sie Anzeige gegen den Lieferant bei ihrem zuständigen Polizeirevier um die Ecke. Das gleiche machten Monika Mustermann aus Lützow-Dannenberg, die Gschwendner Resi aus Ober-Grainau, und hunderte andere betrogene Käuferinnen und Käufer quer durch die ganze Republik. Alle diese Anzeigen haben eines gemeinsam – keine weiss von der anderen! Hunderte von Fällen, die irgendwann wegen Geringfügigkeit eingestellt werden. Oder wegen stockender Ermittlungen, weil sich die angebliche Anschrift des Online-Händlers als falsch bzw. nicht-existent herausgestellt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Verkauf von Markenfälschungen im grossen Stil ist ein grenzüberschreitendes „Geschäft“, das überwiegend online abgewickelt wird. Hilfreich bei der Aufklärung ist allerdings die Tatsache, dass es Anhaltspunkte in Form der physischen Lieferungen gibt. Diese Ansätze gibt es bei anderen Betrugsformen nicht, denn es erfolgt erst keine Lieferung. Den Gaunern geht es nur um Eines – Geld. Und zwar so viel wie möglich, und so anonym wie möglich. Und dafür werden alle Register der modernen IT-Technologie gezogen....! Die Erfahrung zeigt, dass nur wenige Polizeibeamte über eine Ausbildung verfügen, die es ihnen erlaubt die oftmals extrem komplizierten Vorgänge nachzuvollziehen. Und selbst wenn doch – welche Möglichkeiten hat man denn, wenn man weiss, dass das Ende der IP-Spur in Rm. Valcea, Beijing oder Asuncion liegt? &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Cybercrime auf globaler Basis wird immer ein nur schwer fassbares Problem sein, das liegt in der Natur der Sache. Aber gerade Deutschland hinkt auch auf nationaler Ebene den Realitäten hinterher. Es gibt zu wenig Spezialisten auf diesem Gebiet, sowohl bei den Ermittlungsbehörden als auch bei den Staatsanwaltschaften. Das Prinzip der Tatort-Zuständigkeit mit Anzeige der Geschädigten beim jeweiligen heimischen Revier führt dazu, dass selbst Betrugsfälle im hohen 6-stelligen Schadensbereich in unzählige Bagatellfälle aufgesplittet werden. Eine Koordination wird durch das bestehende System offenbar erschwert. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Internetkriminalität kennt keine Wirtschaftskrise, im Gegenteil, die Zahlen steigen Jahr für Jahr. Und das sind nur die offiziellen Daten, also die Fälle die auch tatsächlich zur Anzeige gebracht wurden. Die Dunkelziffern dürften um ein Vielfaches höher liegen. Und während die Kriminellen jede neue technische Entwicklung sofort einsetzen hinken Ermittlung und Strafverfolgung mit ihren verkrusteten Strukturen um Lichtjahre hinterher. Eine Änderung kann aber nur von der Politik kommen, in Form einer schlagkräftigen nationalen Cybercop-Truppe.&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;

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       </item>

       <item>
        <title>Erhebliche Risiken beim Autokauf im Internet</title>
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        <pubDate>Sun, 08 Feb 2009 23:35:06 +0100</pubDate>
        <link>http://www.falle-internet.de/blog/2009/02/erhebliche-risiken-beim-autokauf-im-internet</link>
        <comments>http://www.falle-internet.de/blog/2009/02/erhebliche-risiken-beim-autokauf-im-internet#comments</comments>
        <description>
&lt;p&gt;Auf Onlineportalen wie autoscout.24, mobile.de und anderen, gibt es zunehmend Probleme mit gefakten Angeboten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Betrüger stellen bei Händlern, deren Zugangsdaten gephisht wurden, ihre eigenen Angebote ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein offensichtlicher Betrugsversuch:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src='http://www.falle-internet.de/blog/img/7.jpg' alt='' style='width: 460px;' /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In das kopierte Fahrzeugbild wird zur Kontaktaufnahme eine dubiose E-Mail-Adresse, z.B. bei @gmail.com oder web.de, eingefügt, obwohl die Originalfirma eine eigene  Domain unterhält. Suspekt sind auch die englischen Textteile in dem ursprünglich deutschsprachigen Angebot.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auszug aus der Verkaufsliste einer durch Phishing übernommenen Händlerseite bei mobile.de:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src='http://www.falle-internet.de/blog/img/3.jpg' alt='' style='width: 629px;' /&gt;&lt;br /&gt;
die zu günstigen Preise sind unplausibel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es werden auch ganz neue Händlerseiten unter falschem Namen eröffnet, dabei können die Daten von Firmeninhabern missbraucht werden. Mitunter wird eine ganze Internetpräsenz erstellt, die der einer echten Firma gleicht; insbesondere im Bereich Land- und Baumaschinen.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weiterführende Links :&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.falle-internet.de/de/html/fk_allg.php&quot;&gt;Kfz-Kauf im Internet&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.falle-internet.de/de/html/vp_ak_imbau.php&quot;&gt;Betrug mit Land- und Baumaschinen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.planetopia.de/archiv/2009/planetopia/02_08/11.html&quot;&gt;planetopia Sendung vom 08.02.09 auf SAT1 &lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

        </description>
       </item>

       <item>
        <title>Vorratsdatenspeicherung</title>
        <guid isPermaLink="true">http://www.falle-internet.de/blog/2009/01/vorratsdatenspeicherung</guid>
        <pubDate>Thu, 15 Jan 2009 20:24:30 +0100</pubDate>
        <link>http://www.falle-internet.de/blog/2009/01/vorratsdatenspeicherung</link>
        <comments>http://www.falle-internet.de/blog/2009/01/vorratsdatenspeicherung#comments</comments>
        <description>
&lt;p&gt;Ab dem 1. Januar 2009 müssen Kommunikationsdaten von Bürgern und Unternehmen zu Sicherheitszwecken für 6 Monate gespeichert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Versenden von Mails werden die IP-Adressen, die beteiligten EMail-Adressen und die Zeit protokolliert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Telefonverbindungen sind es die beteiligten Rufnummern, Anrufzeit und -dauer, bei Handy-Telefonaten auch die IMEI-Nummer und die Funkzelle, bei Internet-Telefonie auch noch die IP-Adresse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Inhalte von Telefonaten oder Mails sowie aufgerufene Webseiten werden hierbei nicht erfaßt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Die Speicherpflicht betrifft alle Telefongesellschaften und Internetprovider sowie Anbieter von E-Mail-Diensten.&lt;br /&gt;
Die Daten sollen den Ermittlungsbehörden zur Prävention und Verfolgung von Straftaten dienen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Juristisch ist die Vorratsdatenspeicherung umstritten, ein Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichts wird für 2009 erwartet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gesetz zur Telekommunikationsüberwachung&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.bgblportal.de/BGBL/bgbl1f/bgbl107s3198.pdf &quot;&gt;Download als pdf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Entscheidung des BVG zum Erlass einer einstweiligen Verfügung :&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;1. § 113b Satz 1 Nummer 1 des Telekommunikationsgesetzes in der Fassung des Gesetzes vom 21. Dezember 2007 (Bundesgesetzblatt Teil I Seite 3198) ist bis zur Entscheidung in der Hauptsache nur mit folgenden Maßgaben anzuwenden: Aufgrund eines Abrufersuchens einer Strafverfolgungsbehörde nach § 100g Absatz 1 der Strafprozessordnung, das sich auf allein nach § 113a des Telekommunikationsgesetzes gespeicherte Telekommunikations-Verkehrsdaten bezieht, hat der durch das Abrufersuchen verpflichtete Anbieter von Telekommunikationsdiensten die verlangten Daten zu erheben. Sie sind jedoch nur dann an die ersuchende Behörde zu übermitteln, wenn Gegenstand des Ermittlungsverfahrens gemäß der Anordnung des Abrufs eine Katalogtat im Sinne des § 100a Absatz 2 der Strafprozessordnung ist und die Voraussetzungen des § 100a Absatz 1 der Strafprozessordnung vorliegen. In den übrigen Fällen des § 100g Absatz 1 der Strafprozessordnung ist von einer Übermittlung der Daten einstweilen abzusehen. Der Diensteanbieter hat die Daten zu speichern. Er darf die Daten nicht verwenden und hat sicherzustellen, dass Dritte nicht auf sie zugreifen können.&lt;br /&gt;
(...)&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20080311_1bvr025608.html &quot;&gt;Download als pdf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
weiterführende Links :&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://hp.kairaven.de/law/stpo.html&quot;&gt;betroffene §§ aus der StPO &lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Vorratsdatenspeicherung&quot;&gt;Eintrag in Wikipedia mit umfangreicher Linkliste&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

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       </item>

       <item>
        <title>&quot;Bahntastische&quot; Realität bei eBay</title>
        <guid isPermaLink="true">http://www.falle-internet.de/blog/2008/08/bahntastische-realitaet-bei-ebay</guid>
        <pubDate>Wed, 06 Aug 2008 11:36:34 +0200</pubDate>
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        <comments>http://www.falle-internet.de/blog/2008/08/bahntastische-realitaet-bei-ebay#comments</comments>
        <description>
&lt;p&gt;Es ist geradezu ein klassischer Fall, der bei einem erfahrenen Ebayer noch nicht einmal ein Stirnrunzeln hervorruft. Man kennt es ja. Da päppelt ein Anbieter mit Kleinstverkäufen sein eBay-Profil auf, um kurze Zeit später im ganz großen Stil möglichst mit kurzlebigen Multi-Auktionen Kasse zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manchmal stellen sich diese angehenden Powerseller bei Aufbau ihres Profils so ungeschickt an, dass selbst unerfahrene Kunden den Braten riechen. Dann geht alles seinen schon oft erprobten Gang: Meldung im ebay - Sicherheitsforum &amp;#8211; Überprüfung durch die Handelsplattform ... und wenn sich tatsächlich ein kompetenter Mitarbeiter in Dreilinden des Falles annimmt, macht der Löschknopf dem dubiosen Verkäufer den Garaus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So weit &amp;#8211; so bekannt und eigentlich hier keiner Zeile würdig. Und doch ...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass das Prinzip &amp;#8222;Gleiches Recht für alle&amp;#8220; bei eBay nicht bis in alle Verästelungen des Unternehmens durchgedrungen ist, gehört zu Regeln, die zwar noch nicht den Weg in die &lt;a href=&quot;http://pages.ebay.de/help/policies/user-agreement.html?_trksid=m40&quot;&gt;Allgemeinen Geschäftsbedingungen&lt;/a&gt; gefunden haben, als ungeschriebenes Gesetz aber stillschweigend Gültigkeit haben. Es ist alles nur eine Frage der Größe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mal ehrlich, wer würde schon bei einem Anbieter auf den Kauf-Button drücken, der sein erstes positives Bewertungs-Dutzend von eigenen Zweit-Accounts für den Verkauf von einzelnen weißen Papierblättern erhielt?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun gut, einzelne Hartgesottene werden davon nicht abgeschreckt und lassen sich vom günstigen Ein-Euro-Startpreis locken. Man hat ja die Chance, für kleines Geld, vielleicht tatsächlich einen hochwertigen Artikel zu &amp;#8222;ersteigern&amp;#8220;. Da lässt man sich auch nicht abschrecken, wenn das &amp;#8222;Schnäppchen&amp;#8220; kurz vor Auktionsende spurlos von der Mattscheibe verschwindet. Schließlich hat der Verkäufer ja noch seitenweise Angebote eingestellt. Und endlich! Zwar hat man sich im Eifer des Bietergefechts zu einem dreistelligen Gebot hinreißen lassen, aber sei&amp;#8217;s drum, man hat bei der gewonnenen Auktion wenigstens ein paar Euro gespart.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch mehr gespart haben dann allerdings die eBayer, die einen Tag später zum Festpreis die gleiche Ware für weniger als zwei Drittel des eigenen Gebotes gekauft haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da fällt einem dann auch auf, dass der Versand des Artikels in einem 55-Cent-Brief mit 2,50 Euro berechnet wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist das ein Märchen?! Nein, das ist &lt;a href=&quot;http://feedback.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewFeedback2&amp;amp;userid=db_bahn&quot;&gt;&amp;#8222;bahntastische&amp;#8220; Realität&lt;/a&gt;!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn eBay sich mit dem Schienenriesen &amp;#8222;Bahn DB&amp;#8220; &lt;a href=&quot;http://deutsche-bahn.ebay.de/&quot;&gt;zusammentut&lt;/a&gt;, wie gerade geschehen, ist scheinbar alles möglich. Da werden die eigenen AGB außer Kraft gesetzt, da mutiert ein Unternehmen, das bisher den Verkauf von Blanko-Tickets juristisch bekämpfte, in diesem Metier zum millionenfachen Großhändler. Und da spülen die Käufer einem Anbieter Geld in die von Mehdorn beschworenen leeren Kassen, dessen Bewertungsprofil bei grottenschlechten 70 Prozent dahindümpelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie heißt es bei es bei einem Autohersteller: &amp;#8222;Nichts ist unmöglich!&amp;#8220; Schade, dass die Werbe-Botschaft schon geschützt ist, auf eBay und die Bahn passt sie wie die Faust auf&amp;#8217;s Auge.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Siehe hierzu auch:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bericht von &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Bahn-faehrt-auf-eBay-ab-Update--/meldung/113516&quot;&gt;heise online&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Bericht von &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,569959,00.html&quot;&gt;Spiegel Online&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Bericht von &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/,ra17l1/reise/86/305056/text/&quot;&gt;sueddeutsche.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Bericht des Nachrichtensenders &lt;a href=&quot;http://www.n-tv.de/Frustrierte_Schnaeppchenjaeger_MarketingDebakel_bei_der_Bahn/060820083007/1004529.html&quot;&gt;n-tv&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

        </description>
       </item>

       <item>
        <title>Powerseller-Insolvenz bei eBay: jewels-schmuck-design, beauty-schmuck</title>
        <guid isPermaLink="true">http://www.falle-internet.de/blog/2008/05/je_sc_de</guid>
        <pubDate>Wed, 07 May 2008 20:56:15 +0200</pubDate>
        <link>http://www.falle-internet.de/blog/2008/05/je_sc_de</link>
        <comments>http://www.falle-internet.de/blog/2008/05/je_sc_de#comments</comments>
        <description>
&lt;p&gt;Der Platin-Powerseller bei eBay &amp;#8222;&lt;a href=&quot;http://feedback.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewFeedback2&amp;amp;userid=jewels-schmuck-design&quot;&gt;jewels-schmuck-design&lt;/a&gt;&amp;#8220; mit knapp 239.300 Bewertungspunkten musste Insolvenz anmelden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Uhren, Ringe und Schmuck (meist aus dem Niedrigpreis-Segment &amp;lt; 10,00 EUR) waren die Objekte mit denen die LSP GmbH &amp;amp; Co. KG (HRA 4422, AG Aschaffenburg) aus Aschaffenburg bei eBay handelte. In der Nacht vom 02.04.2008 auf den 03.04.2008 war es plötzlich vorbei mit dem Verkaufen, eBay löschte die ca. 30.000 Angebote des Verkäufers. Auch das Mitgliedskonto &amp;#8222;&lt;a href=&quot;http://feedback.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewFeedback2&amp;amp;userid=beauty-schmuck&quot;&gt;beauty-schmuck&lt;/a&gt;&amp;#8220; gehört der LSP GmbH &amp;amp; Co. KG.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am 10.04.2008 beantragte die LSP GmbH &amp;amp; Co. KG die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht Aschaffenburg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese wurde erst im Juni 2006 gegründet und ist somit knapp zwei Jahre später bereits insolvent. Auch die Komplementär GmbH LSP-Verwaltungs GmbH (HRB: 9659, AG Aschaffenburg) ist betroffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Insolvenz ist im deutschen eBay-Forum &amp;#8222;&lt;a href=&quot;http://community.ebay.de/forum/ebay/thread.jspa?threadID=210987&quot;&gt;Sicherheit&lt;/a&gt;&amp;#8220; bereits veröffentlicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was und wieviel die Käufer, die derzeit noch auf ihre gekaufte Ware warten, noch erhalten werden, ist offen. Es ist durchaus denkbar, dass viele Käufer aufgrund der niedrigen Forderungen ihre Ansprüche gar nicht geltend machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Insolvenzverfahren sind beim &lt;strong&gt;Amtsgericht Aschaffenburg&lt;/strong&gt; unter folgenden Aktenzeichen anhängig:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;LSP GmbH &amp;amp; Co. KG, &lt;strong&gt;Aktenzeichen IN21708&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
LSP-Verwaltungs GmbH, &lt;strong&gt;Aktenzeichen IN21808&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der vorläufige &lt;strong&gt;Insolvenzverwalter&lt;/strong&gt; ist:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Rechtsanwalt Dr. Lothar Staab&lt;br /&gt;
Wermbachstr. 36-48&lt;br /&gt;
63739 Aschaffenburg&lt;br /&gt;
Tel.: 06021 / 448 870&lt;br /&gt;
Fax: 06021 / 448 8799&lt;/p&gt;

        </description>
       </item>

       <item>
        <title>Klicken sie hier, um diesen Artikel nicht zu kaufen</title>
        <guid isPermaLink="true">http://www.falle-internet.de/blog/2008/03/hier-nicht-bieten-oder-sofort-kaufen</guid>
        <pubDate>Fri, 07 Mar 2008 18:57:31 +0100</pubDate>
        <link>http://www.falle-internet.de/blog/2008/03/hier-nicht-bieten-oder-sofort-kaufen</link>
        <comments>http://www.falle-internet.de/blog/2008/03/hier-nicht-bieten-oder-sofort-kaufen#comments</comments>
        <description>
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Man stelle sich einmal vor:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Bahn hat mal wieder die Preise erhöht und die Beförderungsbedingungen geändert. Nun ist bei den Fahrgastverbänden das Maß voll, sie rufen dazu auf, das mächtige Unternehmen eine Woche lang zu boykottieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tatsächlich folgen viele Bahnfahrer dem Aufruf und verzichten auf Zugfahrten und steigen auf andere Verkehrsmittel um. Und doch fahren, sehr zur Freude der Bahnaktionäre, weiterhin volle Züge durch das Land. Erst, als einige Neugierige mal durch die Waggons gehen, stellen sie fest, wer da die Fensterplätze besetzt: Täuschend echte Gummipuppen bevölkern aufgeblasen die Abteile.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als sich diese Kunde auf der Internet-Plattform des Unternehmens verbreitet, wird die Bahn aktiv und &amp;#8222;säubert&amp;#8220; die entsprechenden Foren schneller und gründlicher, als sie sonst ihre Wagen von Schmutz befreit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;So etwas gibt&amp;#8217;s doch nicht? Doch!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist allerdings nicht die Bahn, sondern &lt;strong&gt;eBay&lt;/strong&gt;, dem amerikanische Blogger und Medien ein ähnliches Verhalten vorwerfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anfang des Jahres kündigte die Internet-Plattform eine Reform der Preisstruktur und Bewertungsrichtlinien an. Amerikanische Großkunden, &amp;#8222;Powerseller&amp;#8220;, sehen darin eine wesentliche Verschlechterung der Handelsbedingungen. Um sich zu wehren oder zumindest ein Zeichen zu setzen, riefen die großen Händler dazu auf, vom 18. bis zum 25. Februar eBay zu boykottieren und keine Angebote einzustellen. Obwohl die Großen der Branche nach eigenen Angaben dem Aufruf folgten, blieb der Streik für kaufwillige eBay-Kunden auf den ersten Blick unsichtbar.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Neben den Umsatzzahlen, die der Beobachter erst dem Geschäftsbericht entnehmen kann, ist die Zahl der täglich &amp;#8222;gelisteten&amp;#8220; Artikel ein wichtiges Kriterium, an dem eBay seinen Erfolg festmacht. Und eben diese Angebotszahl schien der Boykott nicht beeinflussen zu können. Volle Angebotsseiten trotz Streik, eine Nachricht, die die Aktionäre des Unternehmens eigentlich hätte beruhigen sollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch wer war es, der die durch die streikenden Powerseller gerissenen Lücken so wirkungsvoll schließen konnte? Amerikanische Blogger entdeckten bald einige Ungereimtheiten bei den so überaus aktiven &amp;#8222;Händlern&amp;#8220;, die mit Tausenden von Angeboten die verschiedenen Kategorien füllten. Die Groß-Anbieter schienen es nicht wirklich auf  zahlende Kunden abgesehen zu haben, denn den Angeboten fehlte durchweg der &amp;#8222;Bieten&amp;#8220;- oder &amp;#8222;Sofort kaufen&amp;#8220;- Button. Auffällig war auch, dass die meisten dieser ominösen Anbieter das Kürzel &amp;#8222;sdc&amp;#8220; in ihrem Nick führten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://blog.auctionbytes.com/cgi-bin/blog/blog.pl?/pl/2008/3/1204379814.html&quot;&gt;Bericht von AuctionBytes&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So schnell die &amp;#8222;Nicht-Kaufen-Angebote&amp;#8220; zufälligerweise in den eBay-Listen auftauchten, so schnell wurden sie nach den Beobachtungen der Blogger-Szene zwischen dem 29. Januar und 1. März auch wieder gelöscht. Ebenso schnell verschwanden auch die Threads in der amerikanischen eBay-Community, in denen über diese Ungereimtheiten berichtet wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Stellungnahmen der amerikanischen eBay-Sprecher trugen auch nicht unbedingt zur Erhellung bei. In sich widersprechenden Statements war von Tests, Versehen oder Irrtümern die Rede. Ähnlich verwirrende Auskünfte gab es auch für Kunden, die sich bei &amp;#8222;Live-Help&amp;#8220; direkt informieren wollten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://eventhorizon1984.typepad.com/event_horizon_1984_blog/2008/02/from-ebay-sel-1.html&quot;&gt;Bericht über hunderttausende falscher Angebote und die Antwortversuche der eBay-&amp;#8222;Live-Help&amp;#8220;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ob es nun die Entdeckung der &amp;#8222;künstlich vollen Züge&amp;#8220;, die immerwährende Diskussion über die Handels-Sicherheit, suboptimale Informationspolitik oder kritische Medienberichte waren, wer weiß schon genau, was die eBay-Aktien schließlich auf Talfahrt schickte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
An den geänderten Verkaufs- und Bewertungs-Bedingungen will man, so ein amerikanischer Ebay-Sprecher, auf jeden Fall festhalten.&lt;/p&gt;

        </description>
       </item>

       <item>
        <title>Weitere Fehlentscheidungen im Hause eBay</title>
        <guid isPermaLink="true">http://www.falle-internet.de/blog/2007/07/weitere-fehlentscheidungen</guid>
        <pubDate>Fri, 20 Jul 2007 21:58:39 +0200</pubDate>
        <link>http://www.falle-internet.de/blog/2007/07/weitere-fehlentscheidungen</link>
        <comments>http://www.falle-internet.de/blog/2007/07/weitere-fehlentscheidungen#comments</comments>
        <description>
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Und wieder kostet es &amp;#8222;nur&amp;#8220; das Ersparte von ihren Kunden&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schon am frühen Morgen des 13.7.2007 fiel einem engagierten Mitglied von eBay und falle-internet.de das Mitgliedskonto &amp;quot;andi18auslu&amp;quot; bei eBay auf. Das bis zu diesem Zeitpunkt eher unauffällige Mitgliedskonto stellte plötzlich Unmengen an extrem teurer Ware ein. Überweisen sollte man nicht an den Inhaber des Mitgliedskontos, sondern an eine Yvonne H. / Postbank Köln. Diese beiden Auffälligkeiten sind in der Regel erste Alarmzeichen, dass der Inhaber des Mitgliedskontos auf einen Verkaufsagenten-Betrug hereingefallen sein könnte oder dass das Mitgliedskonto gekapert sein könnte. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Am selben Tag wurde auch noch ein Käufer misstrauisch und vergab zwei negative Bewertungen. Die Artikel, die angeboten wurden, werden nur von Vertretern der Firma Vorwerk direkt verkauft, und sind im normalen Handel nicht erhältlich. Trotzdem wurden bei &amp;quot;andi18auslu&amp;quot; größere Stückzahlen dieser Artikel angeboten. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Nach der am 13.7.2007 gegen 3:30 Uhr erfolgten Meldung an eBay wurde rund zehn Stunden später mit der administrativen Löschung der Auktionen durch eBay begonnen. Allerdings wurde nur etwa die Hälfte der Angebote gelöscht, darunter auch einige schon beendete. Bereits eine Stunde später wurde damit begonnen, die von eBay gelöschten Angebote neu einzustellen. Am 14.7.2007 wurde von eBay ein warnender Bewertungtext gelöscht, lediglich der negative Bewertungspunkt blieb erhalten. Möglicherweise geschah dies auf eine direkte Beschwerde des Mitgliedskontos &amp;quot;andi18auslu&amp;quot; über das Kontaktformular. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Ab diesem Zeitpunkt ignorierte eBay scheinbar sämtliche weiteren Meldungen und Hinweise zu dem Mitgliedskonto, hier wurden die Meldungen protokolliert: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://forums.ebay.de/thread.jspa?messageID=1302150669&amp;amp;forumID=40#1302150669&quot;&gt;Meldung 1 an Ebay&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://forums.ebay.de/thread.jspa?messageID=1401482392&amp;amp;forumID=40#1401482392&quot;&gt;Meldung 2 an Ebay&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://forums.ebay.de/thread.jspa?messageID=1401488578&amp;amp;forumID=40#1401488578 
  &quot;&gt;Meldung 3 an Ebay&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am 19.7.2007 bemerkte ein Interessent, der auf der Suche nach einem von &amp;quot;andi18auslu&amp;quot; angebotenen Artikel war, dass er auf zwei identische Anfragen an zwei verschiedene Mitgliedskonten zeitgleich dieselben Antworten erhielt  Bei dem einen Mitgliedskonto handelte es sich um &amp;quot;&lt;strong&gt;andi18auslu&lt;/strong&gt;&amp;quot;, das andere war &amp;quot;&lt;strong&gt;skullbunch88&lt;/strong&gt;&amp;quot;. Beide antworteten:   &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&amp;#8222;wir bieten kein Paypal treuhand oder Nachnahme an ... Aufgrund des hohen Arbeitsaufkommens ist eine Abholung erst wieder ab dem 08. August möglich.&amp;#8220; &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Da überrascht es nicht, dass die Käufer beim Mitgliedskonto &amp;quot;skullbunch88&amp;quot; auf dasselbe Konto von Yvonne H. / Postbank Köln überweisen sollen. Ein Anruf beim Inhaber des Mitgliedskontos &amp;quot;skullbunch88&amp;quot;, der im Telefonbuch steht, ergab nach einem kurzen Gespräch mit der Mutter, dass sich der Inhaber des Mitgliedskontos zur fraglichen Zeit gar nicht in Deutschland befand. Er rief jedoch selbst, scheinbar von seiner Mutter benachrichtigt, recht schnell zurück und bestätigte, dass er sich nicht mehr in sein Mitgliedskonto bei eBay einloggen könne. Bei dem Mitgliedskonto &amp;quot;skullbunch88&amp;quot; handelte es sich also definitv um ein Gehacktes Mitgliedskonto, somit musste das Mitgliedskonto &amp;quot;andi18auslu&amp;quot; aufgrund der identischen Bankverbindung ebenfalls ein Gehacktes Mitgliedskonto sein. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Der durch die Fehleinschätzung der eBay-Sicherheit entstandene Schaden beim Mitgliedskonto &amp;quot;andi18auslu&amp;quot; von über 45.000 EURO (incl. der von eBay gelöschten Angebote) wäre nahezu komplett vermeidbar gewesen, wenn die Sicherheit von eBay nach der Meldung konsequent und nicht nur halbherzig und unentschlossen gehandelt hätte. Eine sofortige Überprüfung ähnlicher Angebote (in diesem Fall sind nur sehr wenige bei eBay zu finden) durch die eBay-Sicherheit hätte zusätzlich den beim Mitgliedskonto &amp;quot;skullbunch88&amp;quot; entstandenen Schaden von über 33.000 EURO nahezu komplett vermeiden können. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fazit: fast 80.000 EURO Schaden, der zum größten Teil vermeidbar war.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Update 21.7.2007:&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;Mittlerweile sind vier weitere (bereits vom Handel bei eBay ausgeschlossene) Mitgliedskonten bekannt geworden, die ebenfalls auf das Bankkonto Yvonne H. / Postbank Köln überweisen ließen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://feedback.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewFeedback2&amp;amp;userid=frankashee&amp;amp;&amp;amp;ftab=AllFeedback&quot;&gt;frankashee&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://feedback.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewFeedback2&amp;amp;userid=katiabach&amp;amp;&amp;amp;ftab=AllFeedback&quot;&gt;katiabach&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://feedback.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewFeedback2&amp;amp;userid=kommland&amp;amp;&amp;amp;ftab=AllFeedback&quot;&gt;kommland&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://feedback.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewFeedback2&amp;amp;userid=rockdolces&amp;amp;&amp;amp;ftab=AllFeedback&quot;&gt;rockdolces&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Damit erhöht sich der Gesamtschaden in diesem Fall auf über 83.000 EURO.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

        </description>
       </item>

       <item>
        <title>&quot;sentens-web&quot; - angebliche Insolvenz: eine Fehleinschätzung der eBay-Sicherheit?</title>
        <guid isPermaLink="true">http://www.falle-internet.de/blog/2007/07/sentens-web-meldet-angeblich-insolvenz-an</guid>
        <pubDate>Wed, 18 Jul 2007 23:29:13 +0200</pubDate>
        <link>http://www.falle-internet.de/blog/2007/07/sentens-web-meldet-angeblich-insolvenz-an</link>
        <comments>http://www.falle-internet.de/blog/2007/07/sentens-web-meldet-angeblich-insolvenz-an#comments</comments>
        <description>
&lt;p&gt;Das bei eBay gewerblich handelnde Verkäufer-Mitgliedskonto &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://feedback.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewFeedback2&amp;amp;userid=sentens-web&quot;&gt;sentens-web&lt;/a&gt;&amp;quot; fiel einigen eBay-Mitgliedern schon seit mehreren Wochen auf. Einfache Analysen des Bewertungsprofil deuteten darauf hin, dass es schon längere Zeit Lieferprobleme bei den angebotenen Hi-Tech-Artikeln gab. Anfang Juli 2007 kam eine alarmierende Auffälligkeit hinzu: die Einstellmenge des Mitgliedskontos wurde massiv ausgedehnt. Dies ist in Verbindung mit Lieferproblemen immer ein besonderes Alarmzeichen, das darauf hindeuten kann, dass der Mitgliedskonten-Inhaber Vorkasse-Kapital zahlender Kunden braucht, um seine Lieferprobleme zu beseitigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am 15.7.2007 wurde zu dem Verkäufer im Diskussionsforum &amp;quot;Sicherheit&amp;quot; bei eBay Deutschland eine Diskussion mit folgendem Thema eröffnet:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://forums.ebay.de/thread.jspa?threadID=1400022856&amp;amp;start=0&quot;&gt;Pulverfass &amp;quot;sentens-web&amp;quot;- Alles an Ort und Stelle verfügbar?&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Obwohl eBay in diesem Fall &lt;strong&gt;nach der Eröffnung der Diskussion&lt;/strong&gt; recht schnell reagierte (am 16.7.2007 wurden von eBay bei dem Verkäufer über 200 Angebote im Gesamtwert von rund 300.000 EURO entfernt), ließ man zwischen dem 24.6.2007 und 16.7.2007 noch Angebote im Gesamtwert über 165.000 EURO durchlaufen. Am 17.7.2007 schloß eBay das Mitgliedskonto &amp;quot;sentens-web&amp;quot; vom Handel bei eBay aus. Am 18.7.2007 meldete der Inhaber des Mitgliedskontos nach eigenen Angaben Insolvenz an, teilte seinen wartenden Kunden jedoch gleichzeitig mit &amp;quot;.&lt;em&gt;.. Wir werden alles in unserer Macht stehende tun um Ihnen ihren Kaufbetrag zurück zu erstatten oder ihre bestellte Ware zu liefern. ...&lt;/em&gt;&amp;quot;. Diese Aussage wirft Fragen auf, da eine Firma, die Insolvenz angemeldet hat, keine Waren mehr ausliefern oder Gelder rücküberweisen darf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Insgesamt dürften jetzt über 1.000 Käufer auf Waren von über 150.000 EURO vergeblich warten.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;eBay-Mitglieder haben bei eBay einen &lt;a href=&quot;http://groups.ebay.de/forum.jspa?forumID=17000004256&amp;amp;categoryID=17000000388&amp;amp;redirected=1&quot;&gt;Club für Geschädigte&lt;/a&gt; eingerichtet.&lt;/p&gt;

        </description>
       </item>

       <item>
        <title>Sicherheitschef verweigert Annahme von brisanten Daten</title>
        <guid isPermaLink="true">http://www.falle-internet.de/blog/2007/04/sicherheitschef-verweigert-annahme-von-brisanten-daten</guid>
        <pubDate>Thu, 05 Apr 2007 11:08:05 +0200</pubDate>
        <link>http://www.falle-internet.de/blog/2007/04/sicherheitschef-verweigert-annahme-von-brisanten-daten</link>
        <comments>http://www.falle-internet.de/blog/2007/04/sicherheitschef-verweigert-annahme-von-brisanten-daten#comments</comments>
        <description>
&lt;h3&gt;-auf dem Silbertablett gelieferte Informationen abgewiesen-&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;Ein bekanntes Sicherheitsproblem für jegliche Geschäfte im Internet ist die Authentifizierung per Passwort. Banken oder Bargeldtransfers wie Western Union, aber noch mehr die Internetplattformen wie Amazon oder der eBay-GmbH  mit seinem PayPal-Bezahldienst sind beliebte Ziele von Passwortdieben. Diese versuchen auf vielfältige Weise ahnungslosen Nutzern der so praktischen und einfachen Authentifizierungsmethode das Passwort zu entlocken, das wird &lt;a href=&quot;http://www.falle-internet.de/de/html/ta_phish_allg.htm&quot;&gt;Phishing &lt;/a&gt;genannt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jeder Anbieter im Internet wird peinlich genau darauf achten, dass seine Kunden vor den Angriffen der gut organisierten Phishingbanden geschützt werden. Dazu zählt zum einen Prävention durch Aufklärung, aber erst recht die Gefahrenabwehr bei Bekanntwerden von aktuellen Fällen.&lt;br /&gt;
Die Passwortdiebe (Phisher) sind aber manchmal leichtsinnig und einigen Fachleuten gelingt es, deren Passwortlisten abzufangen oder auszulesen, bevor damit Betrug und Verlust von viel Geld möglich ist. Dabei wird also den Dieben das Diebesgut gestohlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unglaublich, aber wahr: die eBay.Inc. und der Onlinebezahldienst-PayPal lehnen es ab, diese abgefangenen Passwortlisten übermittelt zu bekommen. Dazu werden eine ganze Reihe fadenscheiniger und nicht nachzuvollziehender Gründe vorgebracht. Dabei ist es gerade für diese Anbieter ein leichtes nachzuprüfen, ob die übermittelten Daten echt sind oder nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Daher müssen Nutzer des Auktionshauses und des Onlinezahldienstes sich vierfach vor dem Versagen ihres Internetanbieters schützen:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt; Links in e-Mails, die in irgendeiner Weise zum Einloggen auffordern, ignorieren! Schon durch das Aufrufen der gefälschten Einloggseiten kann bei ungenügendem Virenschutz ein Trojaner auf dem eigenen PC installiert werden!&lt;br /&gt;
&lt;/li&gt;&lt;li&gt; In Internetportale und beim Onlinebanking immer nur durch Links in den Lesezeichen (Favoriten) einloggen!&lt;br /&gt;
&lt;/li&gt;&lt;li&gt; Beim Einloggen auf die gesicherte SSL-Verbindungen achten, entsprechende Webadressen beginnen immer mit &amp;#8222;https&amp;#8220; und in modernen Browsern wird ein Schlosssymbol eingeblendet.&lt;br /&gt;
&lt;/li&gt;&lt;li&gt; Moderne Browser wie z.B. der Mozilla Firefox 2.0 oder Opera 9.10 warnen vor bekannten Phishingwebseiten, daher sollten diese kostenlosen, aber sicheren Browser veralteten Versionen unbedingt vorgezogen werden!&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt;
Sicheres Surfen wünscht&lt;br /&gt;
Richard   &lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;

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        <title>Gesetzgebung und Internet. Quo vadis ?</title>
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        <pubDate>Thu, 22 Mar 2007 22:25:38 +0100</pubDate>
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&lt;p&gt;Ich möchte hier einmal etwas zur Diskussion stellen.&lt;br /&gt;
Das Internet ist ja zeitlich gesehen immer noch ein ziemlich junges Massenmedium. Mit all seinen Möglichkeiten des Austausches globalen Wissens und des internationalen Kommerzes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie sieht es rechtlich aus, wenn auf einer Internetplattform offensichtliche Gesetzeswidrigkeiten stattfinden, aber der Betreiber der Plattform, trotz vieler Meldungen seiner Mitglieder, nichts dagegen unternimmt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie sieht es rechtlich aus, wenn der Betreiber durch solche Gesetzesverstöße sich auch noch finanziell bereichert, seine Mitglieder nicht schützt und somit wissentlich schädigt ? Die deutsche Rechtsprechung ist ja bekanntlich bis heute noch im Zeitalter vor dem Computer stehen geblieben. Es gibt bis heute noch fast keine internationale Zusammenarbeit gegen die Computerkriminalität. Rumänische, russische sowie chinesische und nigerianische Banden verursachen Milliardenschäden und gehen fast gänzlich ungestraft davon.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Polizeiwachen sind bis heute noch fast ohne Internet und können solche angezeigten Straftaten nur schwerlich verfolgen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Darf hier von einer Mitwisserschaft nach §138 StGB oder gar von Beihilfe ( §27 Abs. 1StGB ) zu einer Straftat gesprochen werden ?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist das Vernichten von Beweisen nach erfolgreichem Betrug strafbar ?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Begünstigung,§ 257 StGB, Strafvereitelung, § 258 StGB.&lt;br /&gt;
Warum macht die deutsche Rechtsprechung nicht Gebrauch von ihren Möglichkeiten und warum werden von Betroffenen keine Anzeigen gegen die Betreiber entsprechender Seiten gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum werden von unseren Strafverfolgungsbehörden auch noch die Betreiber solcher Seiten als Sicherheitsberater benannt ? Der Wolf im Schafspelz wird für seine Mitwisserschaft auch noch mit Steuergeldern bezahlt ?&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;

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